ein weiterer Text

ich bin grad erst aufgewacht und scheine bereits einiges verschlafen zu haben
...ich finde diesen exess-essay gut. aber das ist ja noch keine haltung für laub&lob finde ich. außerdem scheint er mir als erster text zu lang. aber wahrscheinlich ist er ja auch gar nicht als editorial gedacht. ist ja auch nur so hingeschmissen. zum thema haltung hatte ich das vage gefühl, wir verschrieben uns uneingeschränkt der Kunst. In Kritik und Produktion. In dem Sinne, dass dadurch "Realität" oder sagen wir mal Lebenswelten von Leuten begreifbar, ausdrückbar und irgendwie erfahrbar werden. Sodass die Masse von un bewusstem Handel, das man so vollzieht reflektiert und analysiert wird. Lebensrealitäten von Mitmenschen werden (be)greifbar. Dazu gehört auch ein Verständnis von Natur und sich selbst als Teil davon, weshalb ich Exess auch ein gutes Thema finde. Oder halt Spazierengehen als entschleunigung, die über eine sehr körperliche aktivität interessanterweise zeit schafft statt (wie man denken könnte) zeit zu verschwenden. zeit zur reflektion. ich werde versuchen heute noch einen editorialsversuch zu schreiben der dieser ein wenig aufklärerischen programmatik vom "bewusst leben" (das ist ja interessant wie sinnentkernt dieser begriff mitlerweile von z.B. lifestyle magazinen oder fitnesscentern angewandt würde - von welchem bewusstsein ist denn da die rede?) verschreibt. Da dieses "bewusst leben" - für mich zumindest - die auseinandersetzung und produktion von kunst sozusagen notwendigerweise mitsichbringt finde ich sie wichtig. der essay, die sozusagen intellektuelle reflektion ist da wie daniel das so schön nannte das abfallprodukt eines "erkenntnisgewinns". er ist auch da kunst, wo er den bewussten umgang mit der sprache (die ja in unserem fall der hauptträger unserer produktion ist) zeigt. das kunsthandwerk der sprache. gut, wabern wir nicht länger, ich kämpfe auch noch mit reichlich kopfschmerz und brauche noch einige liter kaffee, hoffe aber euch bis heute abend einen vorschlag schicken zu können.

 

die gonzo rezension